|
newsletter verkehrspsychologie - Editorial 01-2007 |
|
|
Editorial zur Ausgabe 01-2007 der nlvp aus der nlvp 1/2006 von Dipl.-Psych. Jörg-Michael Sohn, Hamburg, www.nlvp.de Ich bedanke mich bei allen, die mir zu der Nullnummer dieses Projektes Rückmeldungen gegeben haben, vor allem aber bei Ihnen, die Sie diesen Newsletter abonniert haben. Inzwischen etwa 40 Abonnenten, davon eine ganze Reihe aus dem deutschsprachigen Ausland, sind ein erster Anfang, um diesen Informations- und Diskussions-Dienst zu einem Austauschorgan für unser Fachgebiet werden zu lassen. Leider gibt es aufgrund der kurzen Vorlaufzeit und der Weihnachtsferien nur einen Beitrag eines anderen Autors (herzlichen Dank Herr Rock!), mehrere Kollegen haben aber angekündigt, zu verschiedenen Themen Beiträge zu liefern – auch kurze Berichte von Kongressen, Hinweise auf wichtige Veranstaltungen und Buchbesprechungen sind willkommen, dieses Projekt wird auf Dauer nur mit vielen Autoren Erfolg haben. Anzeigen im newsletter sind möglich, auf die erste in dieser Ausgabe darf ich besonders hinweisen. Auf der Website www.nlvp.de wird die Möglichkeit der Bestellung eines kostenlosen Probeexemplars angeboten, ich bitte Sie, Interessierte darauf hinzuweisen. Mit Blick auf Europa habe ich mir zudem die domain www.nltp.eu (newsletter traffic psychology) gesichert. Momentan übersteigt eine englische Übersetzung des deutschen newsletter meine Kapazitäten, ich werde mich aber bemühen, Stück für Stück Basisinformationen dort für europäische Kollegen und Interessierte verfügbar zu machen, auch um ein zumindest symbolisches Gegengewicht gegen die Dominanz der großen Träger bei europäischen Kontakten zu schaffen (siehe Artikel zu fit-to-drive). Und schließlich möchte ich um Entschuldigung für die Verzögerung gegenüber dem geplanten Versandtermin 30.01.07 bitten – eine juristische Auseinandersetzung um eine Abmahnung wegen unverlangter Zusendung der Nullnummer hat viel Zeit gekostet. Einige für diese Ausgabe geplante Artikel mussten aus Platzgründen auf die nächste Ausgabe verschoben werden. Inhaltlich hat das neue Jahr durchaus spannend begonnen: Der 45. Verkehrsgerichtstag hat mit seinen Empfehlungen speziell zu den alkoholbedingten Wegfahrsperren Empfehlungen ausgesprochen, die unser Arbeitsfeld unmittelbar betreffen, die Veröffentlichung des Modells PASS eröffnet die Diskussion um eine europäische Perspektive der deutschen Verkehrspsychologie, die Verabschiedung der 3. EU-Führerscheinrichtlinie schreibt die langfristigen Rahmenbedingungen fest, die Etablierung der Verkehrstherapie kommt durch eine Arbeitsgruppe zur Definition dieses Begriffes voran. Und: Nicht zuletzt durch den Orkan Kyrill ausgelöst wird die Diskussion um die Klimaerwärmung verstärkt geführt. Was Verkehrspsychologen damit zu tun haben? Verkehr ist zumindest in Europa einer der wichtigsten (und leider anwachsende) Quelle für den CO2-Ausstoß. Die Frage, ob es gelingt, hier zu einer Reduzierung zu kommen, hängt nicht nur von der Schaffung rechtlicher Rahmenbedingungen und technischer Lösungen ab, sondern vor allem von der Frage, ob es gelingt, Menschen in Bezug auf ihre Mobilitätsbedürfnisse davon zu überzeugen, nachhaltig ressourcen-schonende Entscheidungen zu treffen. Spannende Themen also für Verkehrspsychologen! Jörg-Michael Sohn |
Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an:
redaktion@nlvp.de
|